Auf dem Weg Richtung Norden mit den Reisehasen

Am 09.03. verlassen wir unseren schönen Platz am Meer und machen einen kurzen Stopp in Preveza. In Preveza erwarten uns 2 nimmersatte Hunde, ein Golden Retriever und ein schwarzen Labrador. 

Am Abend gibt dann noch unsere Beleuchtung im Badezimmer den Geist auf. Doch eine Lösung ist parat. In Igoumenitsa gibt es einen Laden der solche Leuchtstoffröhren haben soll.

Ein paar Worte zu Griechenland, auf alle Fälle fahren wir im kommenden Winter wohl wieder hin. Doch für die Zukunft werden wir wohl im Winter zu Hause bleiben und dann im Frühjahr und im Herbst unterwegs sein. Das Wetter war nicht gerade berauschend, man kann sich auch die wenigen warmen Tage schön reden. Wir werden sehen.

Am nächsten Morgen ab nach Igoumenitsa und nach mehrfachen Fragen begleitet ein netter Grieche Rainer zu dem Lampenladen in einem Kellergeschoß und hier gibt es dann die neue Röhre. 

Von hier sind es nur noch wenige Kilometer bis zum nächsten Ziel. Eine Kuhherde kommt uns entgegen, die eine davon bestaunt unser Wohnmobil. Die Olivenfarm, die kurz hinter der Grenze in Albanien ist, bietet ein tolle Aussicht auf die Umgebung. Wir bewundern die kahlen Berge in dieser Gegend. 

Die Olivenpresse kommt aus Deutschland und der Abfall wird an die Ziegelei zum Heizen verkauft. 

Es geht weiter, Berat ist das Ziel. Los geht die Fahrt ohne Internet. Wir haben zwar über Datapass 1 GB gekauft, doch keiner von uns hat sich darum gekümmert wie wir da ran kommen. 😠😒

Diesmal treffen wir eine Schafherde auf der Straße und auf Schafherden in den Bergen.

Somit kam was kommen musste, ich wollte gerade die Strecke checken, die ich am Anfang eingegeben hatte. Da bremst Rainer und ich schieß mich bei Google-Maps raus und ohne Internet geht da nix. 

Also fahren wir nach unserer Else und landen prompt im Gebirge, es war zwar nur ca. 400 m hoch und am Ende nur 77 km, doch das ging ganz schön kurvig zu. Am Ende landen wir in Gjirokastra und sind auf den Platz vom letzten Jahr gefahren. Ich wurde komischer Weise vom Junior sofort erkannt, Rainer nicht gleich. Meistens ist er es der sofort erkannt wird. 

Wir haben dann lecker gegessen alles zusammen für 26 Euro, da kann man nicht meckern. 

Und nein, falls jemand fragen will, wir sind nicht auf der Flucht. Aber weiter ziehen wir trotzdem, Shkodra ist unser Ziel. Mit einmal verfahren, schaffen wir es in 313 km und nun machen wir pro 100 km einen Tag Pause. 

Als erste fahren wir am Fluss entlang, was für ein wunderschönes Land. Dann fahren wir an Durrës vorbei. Da gibt es ein Foto mit einen schönen Häuserblocks, was nur ein kleiner Ausschnitt ist, doch direkt an der 4 Spurigen Autobahn.

Und wenn Google Maps nicht so aufpassen würde, wären wir doch glatt im Zentrum von Tirana gelandet. Die Fahrt bis zum Autobahnende hat sich richtig schön staumäßig gezogen. Am Ende stellten wir dann lt. Google fest, es war alles umsonst, aber nicht wirklich kostenlos. Es waren so ca. 20 km Umweg. 

Dann durfte Rainer sich ca. 24 km auf einer fast leeren Autobahn austoben, bis es für die letzten Kilometer Einspurig wurde.

 

Der Campingplatz Legjenda bietet am Fluss eine große Wiese. 

Am 15.03. machen wir eine 4 Länder Tour 

Wir starten am Sonntag bei Sonnenschein. Es sind noch ein paar Ali-Münzen (LEK) übriggeblieben, die wollten wir unterwegs verschenken, doch Sonntagsmorgen, sind noch nicht viele Leute unterwegs.

Es dauert nicht lange und wir kommen hinter dem großen See an der Grenze zu Montenegro an. Klappt wunderbar und schnell geht es weiter.  Nachdem Rainer unser Mobil aufgetankt hat, kann man auch einigermaßen wieder durch die Frontscheibe gucken. Diesmal biegen wir in Nikšić links ab in Richtung Dubrovnik. Im vergangen Jahr, sind wir endlos lange und auch noch durch eine Baustelle geradeaus gefahren. Das war ein zuviel von gut 80 km und eine gute Stunde Straßensperre. 

Jetzt erstmal Richtung Trebinje in BIH für uns und richtig Bosnien und Herzegowina. Der Ort liegt sehr schön an einem Fluss. 

Nun fehlt nur noch Kroatien. Von der Grenze aus erreichen wir in wenigen Kilometern unser Ziel, das Autocamp Matkovica und wie schön, unser Stammplatz ist frei und Rainer richtet uns für 2 Nächte ein. 

Im Anschluss gehen wir Essen, was auch sehr lecker war.

Ich habe gerade mal gezählt,wir waren jetzt in insgesamt 11 Ländern.

Es geht weiter am 17.03.2026 nach Skardin 

Im späteren Frühjahr muss es hier sehr schön sein.

Wir fahren bei Gewitter los, was uns bis weit nach Dubrovnik verfolgt. Zwischendurch haben wir mal Glück und es ist trocken. Auf der Strecke ist die Autobahn gesperrt und daher dürfen wir durch den Ort Liska, wie unsere Enkelin heißt, fahren. Und wo kommen wir noch vorbei??- am Goldenen M. Nach über einem Jahr Pause sei es uns gegönnt. Es war auch lecker. 

In Skardin kommen wir dann wieder bei starkem Regen an. Der Campingplatz ist leer, also alles gut. 

Morgen geht es weiter nach Slowenien. Wir wollen einen Stellplatz anfahren, der ca. 1 km hinter der Grenze liegt. Den passenden Campingplatz in Kroatien für 44 Euro verweigern wir, denn in Slowenien soll es 20 Euro kosten. 

Es hört nicht auf, am nächsten Tag fahren wir Richtung Zagreb. Nebenan Slowenien soll das Ziel sein. 

Aber erstmal stehen uns stürmische Zeiten bevor. Zum Teil wackelt das Wohnmobile ganz schön. Gottsei dank, das Rainer starke Arme hat und das Lenkrad gut halten kann. Es kommen aber immer wieder auch Strecken, wo der Wind nicht so stark ist. Zu Beginn haben wir es wieder mal mit Regen zu tun, aber kein Starkregen und Schnee ist auch nicht dabei, darauf können wir auch gut verzichten. Die Schneegrenze liegt bei ca. 600 m Höhe und durch diesen Bereich fahren wir auch. 

Wir finden den Frühling, doch es ist kalt und windig. 

Auf dem Stellplatz in Slowenien gibt es keine Waschmaschine und Internet nur mit dem untersten Empfang. In dem dazu gehörigen Restaurant essen wir unser erstes Schnitzel seit Ewigkeiten.  😋

Nach dem Essen fahren wir zurück nach Kroatien auf einen Campingplatz, Tagespreis 40 Euro. Man gönnt sich ja sonst nix. Einrichten und erholen. 😉

Heute hängt die Wäsche auf der Leine, dann kann es ja morgen nach Sopron gehen.

Vorher gibt es aber noch etwas zu Essen, was sehr lecker war. 😋

Auf dem Weg nach Sopron.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten, haben wir es dann doch noch geschafft Slowenien und Österreich zu umfahren. 

Unser Platz in Sopron. Nachdem es einen kleinen Schock auf der Waage gab, wurde die Reißleine gezogen. Mein Diätgericht Bratkartoffeln mit Rührei und Quarkdipp.

Auf dem Platz haben wir nichts auszustehen. Es sind warme Sanitäranlagen vorhanden. Doch die Wettervorhersage ist nicht so unsers, da wir von hier alles mit dem Roller machen müssen. Es sind aber Gottseidank immer nur wenige Kilometer. 

Morgen am Montag werden wir dann erfahren wie es weitergeht. Die Spannung steigt. 

Man glaubt gar nicht wie schnell die Zeit vergeht. Anfang Februar haben wir den Termin fix gemacht und nun ist das gröbste hinter uns. Der Preis ist etwas gestiegen, aber nur weil ich nicht multiplizieren kann. 

Jetzt muss nur noch das Provisorium sitzen und dann können wir nach Hause fahren. 

Zunächst mal haben wir 2 sehr kalte Tage vor uns, wobei einer schon halb vorbei ist. Es gibt auch schon einige Eindrücke von Sopron, die Stadt gefällt uns. Noch besser gefällt uns das Café Hoffer😋.  Und das Essen ist hier auch so ganz nach mir. Na, mal sehen, ob ich davon noch etwas mitbekomme. 

Mit dem zubeißen, ist es solche Sache. Unser Speiseplan besteht zur Zeit aus Haferbrei, Suppe und Rührei. 😠

Die Zahnärzte haben grünes Licht zur Weiterfahrt gegeben. Es heilt und soweit ist alles in Ordnung. 

Nach einem Stopp in Mähren, im Ort Brezi u Mikulova im Weingebiet, glaubt man hier ist schon Frühling. Die Obstblüte war schon voll in Gange.

Wir sind am 02.04. am Stadtrand von Prag angekommen. Der Ort ist nicht weiter erwähnenswert, der Stellplatz aber ist sehr preisgünstig mit 15 Euro pro Tag plus Strom. Essen waren wir auch, aber das ist ebenfalls nicht erwähnenswert. Wobei Rainers noch geschmackvoll war, meins jedoch nicht. Ich bin da öfter mal ein Pechvogel. 

Morgen fahren wir nach Radeburg, nahe Dresden. Wir wollten erst auf einen Stellplatz mit 100 Plätzen in Dresden, hatten dann aber Ostern im Blick und die Online Einsicht auf die freien Plätze. Somit haben wir in Radeburg auf einem Campingplatz für 2 Nächte reserviert. Und heute sind in Dresden von 100 Plätzen noch 8 frei. Rainer sagt wahrscheinlich die hinten in der Pinkelecke. 😒

Am Ostersonntag, hoffen wir auf dem Spargelhof in Kremmen unterzukommen. wenn nicht heißt es Augen zu und durch. Wir werden sehen, ist ja Ostersonntag und die Straßen sind ziemlich frei. 

Die Nacht vom 02.04 auf dem 03.04. war mal wieder richtig kalt. Am Morgen hatten wir im Wohnmobil 8.9°. 

Camping Radeburg 

Wir sind jetzt auf dem Campingplatz in Radeburg gelandet. Ursprünglich war der Riesenstellplatz in Dresden geplant, der wurde heute ausgebucht gemeldet. 

Hier ist es gemütlich mit all den Dauercampern am See. Morgen werden wir den Bäcker heimsuchen und uns leckeren Kuchen, wie Eierschecke und ähnliches kaufen, sowie eine Fernsehzeitung